Durch ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) erhalten Sie Unterstützung, wenn der erfolgreiche Abschluss Ihrer Ausbildung gefährdet ist oder Sie daran denken, die Ausbildung abzubrechen.
Die abH umfassen zum Beispiel:
Wenn bei Ihnen Schwierigkeiten im praktischen Teil der Ausbildung auftreten, dann können abH auch durch außerbetriebliche Ausbildungsphasen ergänzt werden (maximal drei Monate pro Ausbildungsjahr).
Wenn Sie abH benötigen, damit es mit der Ausbildung wieder so richtig klappt, dann wenden Sie sich an das Reha-Team in Ihrer Agentur für Arbeit. Das Reha-Team wird sich über Ihre Situation informieren und entscheiden, ob Sie abH in Anspruch nehmen können.
Wird bei Ihnen ein Bedarf festgestellt, so vermittelt Ihnen das Reha-Team einen Platz in einer Bildungseinrichtung (Berufsbildungswerk, Berufsförderungswerk, ambulante berufliche Reha-Einrichtung usw.) in Ihrer Nähe. Der Unterricht in der Bildungseinrichtung erfolgt in kleinen Gruppen mit circa fünf Teilnehmern. Die Unterrichtsdauer beträgt dabei zwischen drei und acht Stunden wöchentlich.
AbH werden von der Agentur für Arbeit finanziert und sind für Sie und Ihren Ausbildungsbetrieb kostenlos.
(vh)
Stand: März 2012